Metro
| Spielart | Brettspiel | Verlag | Queen Games |
| Spielerzahl | 2-5 Spieler | Alter | ab 10 Jahren |
| Spieldauer | 30 Minuten | Erscheinungsjahr | - |
| Erweiterungen | keine | ||
Rezension
Die Weltausstellung von 1900 steht vor der Tür und in Paris findet man kaum einen größeren Platz, der nicht mit Baugeräten zugestellt ist. Tunnel werden auf den Straßen oberirdisch gebaut um dann versenkt zu werden. Es herrscht ein hektisches Treiben, denn die Metro soll ja rechtzeitig fertig werden.
Der Spielplan ist in 64 Quadrate unterteilt. An den 32 Randfeldern und auf den vier Feldern im Zentrum des Spielplans, liegen die verschiedenen Pariser Metrostationen. Bis zu sechs Spieler stellen nun abwechselnd ihre Metrowagons auf die Stationen am Rand des Spielplans, die in der Mitte bleiben frei. Von jeder Station führt ein Schienenstrang weg, und einer kommt dort an.
Der jüngste Spieler fängt an und zieht zunächst eins der 64 Schienenplättchen. Auf diesen Plättchen sind jeweils 4 Gleisstücke abgebildet, und jede Seite des Plättchens hat stets zwei Anschlüsse. Daher kann jedes Plättchen an jedes beliebige andere Plättchen angelegt werden. Der Startspieler legt sein Plättchen nun entweder an eine der Metrostationen am Rand oder an eine der vier Stationen in der Mitte des Spielplans. Dann zieht er ein neues Schienenplättchen und der nächste Spieler ist an der Reihe. Dieser zieht auch ein Plättchen und kann es nun entweder an eine Metrostation, oder an ein schon gelegtes Plättchen anlegen.
Sobald eine Metrolinie eine durchgehende Verbindung von ihrem Startbahnhof bis zu einem beliebigen Zielbahnhof bildet, werden die Gewinnpunkte für diese Linie berechnet. Jedes Plättchen, über das die Linie fährt, zählt einen Punkt. Fährt die Linie mehrfach über dieses Plättchen, gibt es entsprechend mehrfach Punkte. Wenn eine Linie an einer Metrostation in der Mitte des Spielplans endet, zählen die Gewinnpunkte für diese Linie doppelt. Auf einer Leiste, die um den Spielplan herum verläuft, werden die Gewinnpunkte angezeigt.
Das Spiel endet, wenn alle Schienenplättchen gelegt wurden. Gewonnen hat der Spieler mit den meisten Punkten. Die gut erklärten Spielregeln passen, mit einigen Abbildungen versehen, auf angenehme drei DIN-A5 Seiten. Daran lässt sich schon erkennen, daß das Spielprinzip recht einfach ist, und man nicht mehr als 5 Minuten Vorbereitungszeit braucht um mit Neulingen loslegen zu können.
Man kann sich entweder eine Taktik zurechtlegen, wie man selbst zu möglichst lange Linien kommt, oder man legt es darauf an, die Linien der Mitspieler zu verbauen, oder man probiert einfach aus was passiert, wenn man seine Plättchen einfach irgendwo hinlegt. Auch wenn man versucht auf die Windungen und Schleifen der Metrolinien zu achten, stellt sich bei der Wertung doch oft auch ein Aha-Effekt ein, da man vorher doch nicht richtig hingeschaut hat.
Sieht man von der unnötig tiefen Spielschachtel ab, ist die Ausstattung und Aufmachung zweckmäßig und schön gemacht. Die Metrowagons und die Gewinnpunkteanzeiger sind aus buntem Holz und die Aufmachung des Spielplans ist übersichtlich und trotzdem recht nett zum Anschauen.
Persönliches Fazit
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Da man als Spieldauer etwa eine halbe Stunde ansetzen kann, eignet sich Metro sehr gut wenn man einfach mal ein nettes Spiel für Zwischendurch sucht, das auch für mehrere Leute geeignet ist.
Geschrieben von Tommy Heinig



















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